Vita

Bild von Renate Linnemeier im Spiegel.

Renate Linnemeier hat an der Folkwangschule Essen, Universität der Künste, die Aufnahmeprüfung im Bereich Gestaltung bestanden. Danach studierte sie freie Grafik und Malerei an der FH Düsseldorf, unter anderem bei Professor Hans-Georg Lenzen und Professor Rudi Assmann. Abschluss als Dipl.- Designerin.
Nach Beendigung des Studiums freischaffend tätig als Malerin, Grafikerin und als Buchillustratorin. 

Sie stellt regelmäßig in Galerien und öffentlichen Gebäuden in Deutschland, Benelux, Frankreich und Dubai aus. 
Ihre Werke werden unter anderem in einer Galerie in Holland ständig präsentiert.
Kunstwerke von ihr wurden von verschiedenen Städten in NRW erworben und sind in diversen öffentlichen und privaten Räumen zu sehen.

Das Spektrum ihrer Arbeiten reicht von Acryl und Ölmalerei, Collagen und Mixmedia auf Leinwand, Papier oder Objekten bis hin zu experimenteller Fotografie.

Neben diversen Einzel- und Gruppenausstellungen erfolgreiche Beteiligung an jurierten Ausstellungen und Kunstausschreibungen. 
Sie ist Mitglied im Verein Düsseldorfer Künstlerinnen und im BBK Düsseldorf.
Ihr Atelier befindet sich im städtischen Atelierhaus „Hansa9“ in Neuss.

Seit 1988 ist sie als Lehrbeauftragte im Bereich der Bildenden Kunst für Erwachsene, Kinder und Jugendliche an öffentlichen und privaten Institutionen, bei Boesner in Düsseldorf und Witten und am Clemens-Sels-Museum tätig. Sie ist als Dozentin für Malreisen bei artistravel deutschlandweit tätig.

Meine Art und Weise

„Ich sehe, Menschen, bestimmte Situationen, Hintergründe…, Als Künstlerin sehe ich anders,
ich nehme das „Dazwischen“ wahr, kombiniere Erlebtes und Erdachtes und mache daraus meine eigene Wirklichkeit.

Meine Werke leben von der Spannung zwischen Material und Malerei, zwischen Fläche, Struktur und Linie. Dabei faszinieren mich die unterschiedlichen Strukturen und Materialien, die Ästhetik abgeblätterter Farbe, Spuren der Zeit. So einen vielschichtigen, „gelebten“ Bilduntergrund stelle ich selber her. Ein interessanter lebendiger Untergrund für mein Werk entsteht.
Ich finde es spannend, Geschichten zu erzählen, zu erklären, aber auch zu verwirren. In meiner Arbeit geht es um die Gegenwart, um Identität und Vielfalt.

Warum Frauenbilder

Ein Schwerpunkt meiner Arbeiten liegt auf dem Thema „Frau“, gemalt, gezeichnet, es sind persönliche Aufnahmen von Situationen, Emotionen. Die Hintergründe sind oft reduziert, abstrahiert dargestellt. Meine Frauenfiguren oder Porträts zeigen Bildnisse von Frauen ohne klaren Hintergrund. Ihre Emotionen sind nicht offensichtlich, nicht eindeutig, sie geben Rätsel auf. Der Betrachter kann seine eigenen Gedanken und Gefühle auf sie projizieren. In der spannungsvollen Kombination von Körperlichkeit und Abstraktion entfaltet sich eine geheimnisvolle Aura.

Meine Technik

Ich kombiniere, Acryl, Ölmalerei, arbeite mit „Brüchen“, Stoffliches wird kombiniert mit realistischen Darstellungen, eigene Fotografien werden verarbeitet oder digital verfremdet, Produkte unserer Wegwerfgesellschaft werden kombiniert mit klassischer Malerei und modernen Techniken.“